Am Ortler unterwegs

Vom Stilfserjoch ins Martelltal
Auf der Suche nach dem inneren Reichtum der Berge erleben wir die Stille aber auch die wunderbare Bergwelt mit der einzigartigen Flora und Fauna. Das Leben und Überleben an der Grenze wird uns besonders an der Waldgrenze bewusst. Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge zaubern eine besondere Stimmung.
Der Nationalpark Stilfserjoch zeigt uns die Gegensätze eines Naturschutzgebietes. Welchen Bezug zum Nationalpark haben die Einwohner und die Gäste in den Tourismushochburgen? Der Wormsionssteig, die Stilfserjochstraße und weitere Übergänge verdeutlichen die Bedeutung der Gegend in den letzten Jahrhunderten.
Vor allem die Alpingeschichte, der damit zusammenhängende Tourismus und die Geschichte der Schutzhütten weisen auf eine abwechslungsreiche Entwicklung hin. Die Ortlerfront regt an, über Krieg und Frieden nachzudenken.
Der Ortler in der Literatur und die Sagen rund um den Ortler tragen dazu bei, die Bergwelt neu zu entdecken.
Die Tagesetappen führen auf markierten Steigen von der Furkelhütte in Trafoi zum Hotel Franzenshöhe, auf die Bayerhütte, weiter zur Hintergrathütte und hinunter ins Martelltal.
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Start in Spondinig Hotel Post, wo bereits seit 180 Jahren Reisende und Wanderer absteigen, Fahrt mit dem Bus bis Trafoi und mit dem Sessellift zur Furkelhütte, ein einmaliger Blick in die Gletscherwelt der Ortlergruppe. Auf dem Höhenweg wandern wir am Goldsee vorbei zum Stilfserjoch und steigen zur Franzenshöhe ab, wo bereits Kaiser Franz Josef der I. mit seinem Gefolge weilte. - Tag
Der Vierfernerweg führt uns über mächtige Moränenhügel zur Berglhütte 2.188m. Der Aufstieg zur Payerhütte 3.029 m ist die Königsetappe, wo wir die großartige Umwelt erleben und übernachten. - Tag
Von der Payerhütte steigen wir zur Tabarettahütte ab, genießen das großartige Panorama in den Morgenstunden, wandern auf dem Höhenweg zum Langenstein und weiter zur Hintergrathütte 2.661 m, wo wir Zeit haben, uns zu entspannen. - Tag
Aufstieg zur Madritschhütte und weiter zum Madritschjoch 3.123 m. Die majestätischen Dreigestirne Ortler, Zebru und Königspitze fesseln unseren Blick. Beim Abstieg ins Martelltal beeindrucken die Mauern, welche die Gletscherausbrüche am Ende des 19. Jahrhunderts verhindern sollten. Von der Enzianhütte fahren wir mit dem Bus bis zum Bahnhof in Goldrain. Wer mit dem Auto angereist ist, kehrt mit dem Vinschgerzug nach Spondinig zurück.
Anmeldungen werden in der Geschäftsstelle des KSL – Schlernstraße 1, 39100 Bozen, Tel. 0471/978293, e-mail: ksl@asm-ksl.it entgegengenommen. Die Anmeldungen werden in der zeitlichen Reihenfolge der Zahlung der Kaution von 100,00 € berücksichtigt. Überweisungen auf das Konto des KSL (siehe Jahresprogramm). Die Kaution wird am Beginn der Wanderwoche zurückerstattet.
Zeit: Fr 26. August bis Mo 29. August 2011