Gschmuggelt weart nicht mea

Volksstück von Toni Bernhart
Auftragsstück für die Theatergruppe S’Lorggassl Stilfs

In den 1950er Jahren waren in einigen Dörfern des Obervinschgaus Jung und Alt, Frauen und Männer mit dem Schmuggel beschäftigt.
Zita, Albin, Simon und Erich treten mit ihren Schmuggelpaketen in die Stube.


Johann torkelt mit einem Bauchschuss in die Stube und wird von seiner Frau und den Nachbarinnen notdürftig verbunden.


Hungrig essen die jungen Burschen “Plentaribl” bevor sie die Schmuggelware weitertragen.

In der Nacht fällt so viel Schnee, dass die Lawinen die Bachgasse verschüttet. Frau Marianne kommt  dabei ums Leben. Um die Begräbnis abhalten zu können, muss die ganze Trauergemeinde durch die Stube von Johann. Durch den Aufprall des Sarges bei Stubenkammertür erwacht Marianna vom Scheintod und beginnt im Sarg zu klopfen und zu rufen.

Ein Wunder ist geschehen. Marianna steigt aus dem Sarg.
Die Auferstehung bewirkt keine große Freude bei der Trauergemeinde, denn es werden die alten “Gschichten” aufgewärmt und der unselige Streit fortgesetzt.

Das tragisch komische Stück endet mit der Szene:
Die Trauergemeinde geht mit der “Laich afn Trunk.”