Schlinig soll die Malser Alm werden

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Vor dem Jahre 1910 kaufte die Gemeinde Mals acht Höfe in Schlinig, um das Problem des geringen Wald- und Weidebesitzes zu lösen. Zwei weitere Hofbesitzer standen kurz vor dem Verkaufsabschluss. Somit hätte Mals von den 17 Höfen die Mehrheit besessen.

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Zu diesem Anlass marschierte an einem Werktag in Mals am Dorfplatz die Musikkapelle auf und gab ein Konzert.
Ein edler Spender sorgte für volle Gläser Wein und ließ verkünden:
“Schlini kheart ins!”

Schlinig

Schmiedemeister Natter, vulgo Platt Schmied, hatte Bedenken zum Ausverkauf des Hochtales und warnte die Verwandten im Schlinigertal. Damit wurde der weitere Verkauf gestoppt.
Nach Kriegsende verkauften die Malser einige der erworbenen Höfe.
Im Jahre 2010 gehören immer noch 3 Höfe der Fraktion Mals.

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