Trekking in Ladakh

Heute um 18:30 Ortszeit (15:00 MEZ) sind wir endlich in Leh angekommen. Welch ein großartiger, magischer Ort! Die Fahrt war wunderschön, da das Wetter zum ersten Mal richtig mitspielte. Die Nacht in Sarchu war für die erste Aklimatisierung und Anpassung an die Höhe ok. Einige haben zwar die Höhe ein wenig gespürt, das ist aber alles normal für die erste Nacht. Auf der heutigen Fahrt haben wir dann zwei 5000m Pässe überquert (der Taglang La Pass mit seinen 5300 Metern ist der zweithöchste weltweit) und uns fast den ganzen Tag auf einer Höhe von durchschnittlich 4500m bewegt. Die Akklimatisierung in Leh fällt uns daher nun relativ leicht, liegt Leh doch “nur” auf 3500m.
Die Trekking-Tour wird wie geplant am Donnerstag, 12. Juli beginnen, wir hatten ja ohnehin einen zusätzlichen Tag eingeplant. Die Bergtouren zu Dzo Jongo und Kang Yatze werden wir zwischen dem 18. und 22. Juli durchführen.
Morgen steht ein weiterer Tag für die Akklimatisierung und Besuch diverser Klöster auf dem Programm.

Heute sind wir in Rumbak 3800 m. Uns geht es allen gut. Morgen geht’s weiter über den Gandala Pass 4900 m hinunter ins Markha Valley.

Beim kontemplativen Aufsagen der Mantras wird die Erleuchtung des Herzens erreicht, indem man sich auf den KIang der verschiedenen Buchstaben und auf das Verständnis der einzelnen Phrasen konzentriert. Durch Atemtechnik wird auch die Ebene des Körpers miteinbezogen.

Heute haben wir auf einem Pass 4900m Halt gemacht.
Uns geht es allen so gut, dass wir auf dem Pass gesungen haben.
Nun steigen wir ins Markha Valley ab.

Ladakhische Klöster bestehen u.a. aus: Schutzgottheitentempel (Gonkhang), Versammlungsraum (Dukhang), Gotteshaus/Tempel (Lhakhang), Küche, Klosterhof, Wohnhäusern und Sockelbauwerk. Der Schutzgottheitentempel ist äußerlich meist am dunkelroten Anstrich erkennbar. Er ist Heimstatt für die zornvollen Erscheinungen der Schutzgottheiten. deren Aufgabe ist es, das Kloster oder die Siedlung vor allen Dämonen, Feinden der Religion, widrigen Naturerscheinungen und Epidemien zu bewahren. Der Versammlungsraum ist eine geräumige, oft zweigeschossige Halle für die täglichen Zusammenkünfte der Mönche. Als Gotteshaus wird jeder Raum bezeichnet der dem Gebet gewidmet ist. Ausgestattet ist der Tempel meist mit einem Standbild der verehrten Wesenheit an bevorzugter Stelle.

Oh ja, es gibt sie immer wieder, die heilen Orte, die zu strahlenden Offenbarungsstätten eins werden können ….
Phantastisch! Ein Traum ist dieser Ort, dem entsprechend ist der geistige und körperliche Zustand von uns allen.

Dalai Lama:
Jeder politische Führer kommt aus seinem eigenen Kulturkreis und hat dadurch eine bestimmte Einstellung. Wenn es mehr Mitgefühl in der Gesellschaft geben würde und mehr Erziehung zur Herzenswärme und Dialogfähigkeit – vom Kindergarten bis zur Universität, dann wird es in Zukunft eine neue Generation von politischen Führern geben, die mitfühlender ist.

Maitreya ist der Buddha des kommenden Weltzeitalters. Die Schriften besagen, dass in ferner Zukunft die Menschen geistig so dekadent sind, dass sie nur 10 Jahre alt werden und klein sind wie ein Daumen. Dann wird Maitreya vom Himmel herabsteigen und diese Menschen haushoch überragen, weil er nach den buddhistischen Tugenden lebt. Die Menschen werden erst wieder wachsen, wenn auch sie nach den Prinzipien der Ethik leben.

Die Augen des Erleuchteten blicken dich an.

Wir sind alle hier in unseren Zelten auf knapp 5000 m. Die Luft ist dünn und das Atmen schon etwas mühsam, doch grandios ist der Anblick unserer zwei stolzen 6000-Gipfel: Dzo Jongo und Kang Yatze. Morgen, wenn das Wetter mitspielt, werden wir den ersten versuchen. Start ist um 3.00 h nachts angesagt.

16 Mitglieder der Seilschaft starten im Basislager. Nach kurzer Zeit beginnt es leicht zu regnen, doch wir lassen uns vom Regen nicht beirren. Den Gletscher erreichen wir nach zwei Stunden. Zunächst seilen wir uns an und bilden vier Seilschaften.
Am Horizont erscheinen bereits Farben in allen Tönungen. Das Farbenspiel führt zu einer besonderen Stimmung. Der Einblick in die tiefen Täler und der Blick zu den Achttausendern lassen den Aufstieg zu einem Erlebnis werden.

Danke, Herr.
Wie ein Gleichnis ist uns die Sonne.
Denn: „Licht ist dein Kleid, das du anhast“ (Psalm 104,2).
Du wärmst uns mit deiner Güte.
Du hellst unseren Weg auf mit deinem Wort.
Du machst lebendig
durch deinen schöpferischen Geist.
Danke, Herr!

Die meisten Familien haben ein Mitglied im Kloster.

Hausboote
Wir sind in Srinagar in Kashmir gelandet. Orientalisch, chaotisch, bezaubernd und geheimnisvoll ist diese Gegend.


Sadhu (sadhu, wörtlich: “Guter“) ist im Hinduismus ein Oberbegriff für jene, die sich einem religiösen, teilweise streng asketischen Leben verschrieben haben, besonders bezeichnet es die Mönche der verschiedenen hinduistischen Orden.
Ein Sadhu, der das weltliche Leben völlig aufgegeben hat und asketisch lebt, ist ein Samnyasin, ein „Entsagender“. Es gibt aber auch Sadhus, die heiraten und Familien gründen, wie etwa die Baul, Angehörige eines Reformordens im Osten von Indien. Diese ziehen umher, singen in Dörfern und Städten ihre typischen religiösen Lieder und bestreiten mit den Spenden ihren Lebensunterhalt. Sie besitzen bescheidene Wohnungen.

Manche umherwandernde, besonders asketischen Sadhus, die Samnyasins, begnügen sich auch mit irgend einem Platz in der Nähe eines Tempels; andere leben in Höhlen oder sind völlig heimatlos auf ständiger Wanderschaft. Samnyas ist auch die letzte der vier Stufen eines idealen Hindu-Lebens, das der Dharma, die hinduistische Ethik, als wünschenswert vorsieht. Im letzten Abschnitt des Lebens ist es demnach angemessen, sich von allem Weltlichen zu lösen und sich heimatlos, von milden Gaben ernährend, der Suche nach Erlösung zu widmen.

Lernen von Ladakh
Vielleicht haben auch Sie Lust, das Land zu erkunden?
Viel Glück und Freude!
