Lischana-Trekking NEU!

Vier herrliche Tage trekken wir durch eine wunderschöne Landschaft im Grenzgebiet von Südtirol und Graubünden. Auf Pfaden von Schmugglern und Wilderern erkunden wir die Bergwelt.

Wo das roman(t)ische Herz der Alpen schlägt 
Allegra e Bainvgnü im noch zu entdeckenden Ferienparadies!

Wo Himmel, Berge und Seen aufeinander treffen
Bei mehrtägigen Trekkings offenbart die weite Hochebene Rims ihre ganze herb-karge Schönheit.

Wo Bartgeier, Murmeltiere und Steinböcke zu Hause sind
Nicht nur für Botaniker und Geologen ist unsere Hochgebirgswildnis ein wahres Eldorado.

Samstag, 11. August 2012    bis     Dienstag, 14. August 2012

Schwierigkeitsgrad 3  anspruchsvoll

Gehzeiten von 4 – 6 Stunden – Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

Wanderführer: Heinrich Moriggl

Anmeldung: info@vaievia.com

Tag 1:Rojen – Rasass – Sesvennahütte
1000 Hm  Aufstieg und 700 Hm Abstieg   12,00 km   Gehzeit  5 h
Treffpunkt: Bahnhof in Mals – Endstation der Vinschgerbahn. Mit dem Kleinbus fahren wir zum Bergdörflein Rojen. Wir wandern vorbei an idyllischen Stadeln, Zeugnisse einer alten Bergbauernkultur. Durch das Fallungtal erreichen wir die Rasass Spitze, ein landschaftlich toller Aussichtsberg. Der Rasass See am Fuße des Gipfels wirkt wie ein wachsames Auge in der Landschaft.
Am Murmentensee vorbei gelangen wir zur Pforzheimer- und Sesvennahütte.

 Tag 2: Sesvennahütte  – Uinaschlucht – Lischanahütte
1000 Hm  Aufstieg und 600 Hm Abstieg   17,00km    Gehzeit  6 h
Am Morgen steigen wir über den Schlinigpass (2311m) zur imposanten, wildromantischen Uinaschlucht ab.
Beim großen Fels am Bach auf der Ebene “Sursass” 2157m steigen wir unweit vom Einstieg in die Uinaschlucht in das Felsenreich vom Rims. Die prächtigen blauen Bergseen mitten im „steinernen Meer“ sind die Seele der Bergnatur. Auch von der Flora her wird es lebhaft und interessant. Besonders auffallend sind die blauen Veilchen, die sich hier sehr wohl fühlen. In der Lischanahütte gestalten wir einen stimmungsvollen Hüttenabend.

Tag 3: Lischanahütte – Bergseen – Sesvennahütte
800 Hm  Aufstieg und  800 Hm Aufstieg  15,00 km   Gehzeit  6 h
Von der Lischanahütte steigen wir auf zum Lajet da Lischana. Der Gipfelaufbau des Piz Lischana sieht sehr luftig aus, doch je weiter wir uns nähern, umso problemloser wirkt er, und nach kurzer, leichter Blockkletterei erreichen wir den Gipfel. Trittsicherheit ist jedenfalls erforderlich! Großartig ist der Rundblick, besonders in Richtung Unterengadin. Wer den Gipfel nicht besteigen möchte, genießt auf der Scharte die wunderbare Bergwelt.
Die  vielen Bergseen mit dem glasklaren Wasser laden ein zum Verweilen. Das Weiß des Dolomitgesteins, das Blau der Seen und die strahlenden Berggipfel erfreuen das Bergsteigerherz. Am Abend kehren wir zur Sesvennahütte zurück.

Tag 4: Sonnenaufgang – Föllakopf    650 Hm  Aufstieg und 650 Hm Abstieg 6,00 km   Gehzeit  4 h
Von der Sesvennahütte steigen wir im Morgengrauen vorbei am Sesvennasee.  Die Sternbilder werden unsere Phantasie beflügeln, bevor der größte Stern, die Sonne am fernen Horizont erscheint. Wir lassen uns vom Licht durchfluten und freuen uns auf den neuen Tag. Der Gipfel am Föllakopf gibt den Blick frei in das Engadin und  in den Vinschgau. Die Bergwelt erstrahlt in freundlichem Licht und so langsam erhellen auch die dunklen Täler. Verweilen wir in Stille und Ruhe, werden sich auch Gämsen, Murmeltiere  und/oder Steinböcke sehen lassen.