Sesvenna -Trekking NEU!

Vier herrliche Tage trekken wir durch eine wunderschöne Landschaft im Grenzgebiet von Südtirol und Graubünden. Auf Pfaden von Schmugglern und Wilderern erkunden wir die Bergwelt.

Wo das roman(t)ische Herz der Alpen schlägt
Allegra e Bainvgnü im noch zu entdeckenden Ferienparadies!

Tag 1: Lü 1920 – Pass Costainas – S-charl
300 Hm  Aufstieg und 400 Hm Abstieg   15,00km    Gehzeit  4,5 h
Wir fahren mit dem Shuttlebus vom Bahnhof Mals nach Lü ins Münstertal in die Schweiz. Über den Pass Costainas (2 250) gelangen wir zum Bergdörflein S-charl. Wir kommen an den Almen Tamangur und Praditschöl vorbei. Der höchstgelegene reine Arvenwald Europas fesselt zunächst unsere Aufmerksamkeit. Wir sind auf den Spuren des Braunbären – Senda d’Uors. Bei der Schmelrza dann die Erleuchtung: Der Bär wandert nicht, so wie landläufig angenommen, sondern er lebte schon vor Jahrhunderten im rauen Hochtal. Im Gasthof Mayor lassen wir uns verwöhnen und übernachten in dem kleinen Bergdorf. (1 813 m)

Tag 2: S-charl – Furkel – Sesvennahütte  2256 m
1000 Hm  Aufstieg und 600 Hm Abstieg   12,00km    Gehzeit  5 h
Das Sesvennatal fasziniert durch die geologischen Formationen mit ihren verschiedenen Gesteinsfarben. Wir kommen an der Alp Sesvenna vorbei zur Fuorcla Sesvenna. (2819 m) Knapp unterhalb der Scharte, begegnen wir dem wunderschönen Furkelsee, in dessen glasklarem Wasser sich in der Sonne der zackige Föllakopf spiegelt. Verweilen wir in Stille und Ruhe, werden sich auch Gämsen, Murmeltiere oder Steinböcke sehen lassen.Der Abstieg zur Sesvennahütte führt an zwei lieblichen Bergseen vorbei. Übernachtung in der Sesvennahütte.

Tag 3: Sesvennahütte  2256 m  – Rasassspitze 2841 – Rojen
750 Hm  Aufstieg und 1000 Hm Abstieg 12 km   Gehzeit  5 h
Malerische Geländestufen führen uns zum Murmentensee 2419m. Faszinierend ist hier der Blick nach Süden zu den Ortlerbergen und zur alten Pforzheimerhütte, geschmückt von einer nahe liegenden Lacke. Von hier, vorbei an den Mauerresten einer alten Hirtenhütte geht’s dann nördlich hinauf zu einem Sattel. Es folgen einige schön gestufte Mulden: in der obersten, auf 2700 Metern, am Fuße der Rasass Spitze, befindet sich noch eine schöne Lacke. Dem Grat entlang (Trittsicherheit erforderlich) kommen wir zum Panoramaberg mit seinem stattlichen Gipfelkreuz. Der 360° Rundblick ist einmalig: Von der Sesvennagruppe im Westen im Uhrzeigersinn weiter über Lischanagruppe, Rojenberge, Ötztal bis zur Ortlergruppe. Der Rasass See am Fuße des Gipfels wirkt wie ein wachsames Auge in der Landschaft. Im Fallungatal steigen wir ab und wandern vorbei an idyllischen Stadeln, Zeugnisse einer alten Bergbauernkultur. Der Weiler Rojen im gleichnamigen Tal zählt zu den höchstgelegenen Dauersiedlungen des Alpenraumes. Übernachtung: Rojen Gasthof Bergkristall

Tag 4: Rojen – Höhenweg – Reschener Alm – Reschen
500 Hm  Aufstieg und 1000 Hm Abstieg 11 km   Gehzeit  4 h
Vom Weiler Rojen 2 000 m wandern wir über die letzten bewirtschafteten Almwiesen zur Rescher Alm. Die Entwicklung des Weilers Rojen, die Bergsonnenuhr und das faszinierende Nikolauskirchlein werden wir kennen lernen. Nach dem Aufstieg öffnet sich der Blick auf die wunderbare Bergwelt rund um die Weißkugel und auf die Grenzberge des Oberlandes. Auf dem leicht absteigenden Panoramaweg entdecken wir einige Alpenblumen aber auch Murmeltiere, welche meist mit Warnpfiffen auf Menschen und Adler aufmerksam machen. Die malerische Seenlandschaft zeigt die Vielfalt des Wandergebietes. Der Stausee, Militärwege, Verteidigungsanlagen, Almenwirtschaft, … sind weitere interessante Themen. Nach einer Stärkung auf der Reschener Alm steigen wir nach Reschen ab. Mit dem Linienbus kehren wir zum Bahnhof Mals zurück.




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